Angefangen hat es als eigenes Problem
Im August 2023 wollte Nabil Chouaib anfangen, auf LinkedIn zu posten. Nicht gelegentlich, sondern regelmäßig und mit Plan. Also suchte er ein Tool, das Struktur in die Sache bringt: worüber schreiben, wann posten, wie weitermachen, wenn die erste Motivation weg ist.
Nichts davon hat funktioniert. Es gab Planungstools ohne jede Meinung zu Inhalten und KI-Spielereien, die Beiträge ausspuckten, die niemand lesen wollte. Beim eigentlich schwierigen Teil half nichts: Woche für Woche dranzubleiben und dabei nach sich selbst zu klingen.
Also hat er gebaut, was fehlte. Zwei Monate später war Blabigo ein eingetragenes Unternehmen in München — mit zahlenden Kundinnen und Kunden, die dasselbe Problem hatten.
Die zweite Hälfte der Geschichte kam von genau diesen Kunden. Gründerinnen und Marketer stellten immer wieder dieselbe Frage: Für mich funktioniert das — wie bekomme ich mein ganzes Team dazu? Die Reichweite eines Unternehmens ist nicht sein Logo, sondern sind die Menschen, die dort arbeiten. Also kam Employee Advocacy dazu, und Startups konnten endlich auf LinkedIn präsent sein, ohne großes Markenbudget im Rücken.
Heute nutzen rund 40,000 Kundinnen und Kunden Blabigo, vor allem in den USA und Europa, zunehmend auch in Lateinamerika. Weiterhin bootstrapped, weiterhin klein, weiterhin liefernd.